Grüne Hochschulgruppe

Positionen und Ziele

Die Präambel des Bündisses definiert als Ziel die „Verwirklichung einer Gesellschaft in der soziale Gerechtigkeit herrscht, die Menschenrechte tatsächlich umgesetzt sind, in der niemand diskriminiert wird und in der ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur besteht. [Das Bündnis] sieht sich ferner den Grundsätzen der Gewaltfreiheit und des Feminismus verpflichtet.“

Weitere Positionen sind der Einsatz für Studiengebührenfreiheit (im ABS, dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren) und für einen elternunabhängigen, bedarfsgerechten Umbau des Bafög-Systems.

Vernetzung, Unterstützung und Vertretung nach außen

Das Bündnis sieht seine Aufgaben darin, grün-nahe Hochschulgruppen untereinander zu vernetzen, die Arbeit der Hochschulgruppen vor Ort zu unterstützen und die Ziele und Vorstellungen entsprechend der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen in die Hochschulen, die Gesellschaft und die Partei Bündnis 90/Die Grünen hineinzutragen und dort zu vertreten.

Aufbau und Struktur

Zweimal im Jahr finden Mitgliederversammlungen des Bündnisses statt, bei denen jede Mitgliedshochschulgruppe mit bis zu zwei stimmberechtigten VertreterInnen (Soll-Quote) vertreten ist. Dort wird u.a. der Bundesvorstand gewählt, der die laufenden Geschäfte führt und das Bündnis auf der Grundlage der aktuellen Beschlusslage nach innen und aussen vertritt. Der Vorstand besteht aus zwei SprecherInnen, einer/einem Schatzmeister und bis zu fünf weiteren Personen. Er soll ebenfalls quotiert sein. Weiterhin kann die Mitgliederversammlung Arbeitskreise einrichten. In Bayern (seit 2007), Baden-Württemberg (seit 2009) und Hessen (seit 2010) gibt es jeweils einen Landesverband, diese sind in den Bundesverband integriert, aber sonst weitgehend unabhängig.

Das Verhältnis zu BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Das Bündnis sieht sich als der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nahe stehende Hochschulorganisation an, legt aber Wert auf die politische und organisatorische Unabhängigkeit. Die Nähe der einzelnen Hochschulgruppen zu BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist sehr unterschiedlich ausgeprägt und deckt das gesamte studentische Potenzial im grün-alternativen Spektrum ab.

(Quelle:http://www.campusgruen.de)

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