LesBiSchwule Hochschulgruppe Göttingen

Selbstverständnis

Wir, die LesBiSchwule Hochschulgruppe, haben es uns zur Aufgabe gemacht, lesbischwules, trans*gender und intersexuelles Leben an der Universität Göttingen sichtbarer zu machen und Strukturen zu schaffen, um einen nicht-heterosexuellen Unialltag attraktiver zu gestalten. Zur Verwirklichung unseres Konzepts von gleichgestelltem lesbischen, schwulen, inter- sowie bisexuellen und trans*gender Leben und Lieben arbeiten wir eng mit dem AStA der Uni Göttingen zusammen. Damit möchten wir dazu beitragen, dass Denkmuster hinterfragt werden, nach denen Sexualitäten und geschlechtliche Identitäten in vermeintlich bessere und schlechtere eingeteilt werden.

Trotz erfreulicher Errungenschaften durch die Homosexuellen- und Trans*genderbewegung, sind die meisten Homosexuellen und Trans*menschen im Alltag offenen Beleidigungen, Verspottungen und anderen allgemeinen Diskriminierungen ausgesetzt. Die Uni bildet dabei keine Ausnahme und das Studium wird damit unnötig unangenehmer.
Die Abschaffung des Schwulenreferats der Uni Göttingen im Jahre 2001 steht dabei dem Bestreben eines gleichberechtigten Lebens entgegen und verfestigt in gefährlicher Weise Machtstrukturen, welche dazu beitragen, Menschen aufgrund ihrer Sexualität oder Geschlechtsidentität gesellschaftlich zu stigmatisierten.

Die LesBiSchwule Hochschulgruppe fordert die Akzeptanz gleichgeschlechtlichen Liebens und stellt sich entschieden gegen jede Art der Diskreditierung von Menschen auf Grund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität.

(Quelle: http://www.lgbt-hochschulgruppe.de.vu/)

ender Leben

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